Caivallon

Mein Weg zu mir selbst
Gesund leben

Ziel #1: Leichtsein wie eine Libelle

6. Mai 2017

In meinem ersten Artikel „Die Reise beginnt“ hatte ich schon mal kurz meine Ziele angerissen. Nach und nach möchte ich sie nun genauer vorstellen, um auch für mich den jeweiligen Werdegang und die Details fest zu halten.

Anfangen werde ich mit meiner Gewichtsreduzierung, denn zum Einen bin ich schon sehr lange dabei und zum Anderen bedeutet es mir persönlich sehr viel, dieses Ziel zu erreichen.

Am 2.1.2013 habe ich damit begonnen, mein Gewicht zu reduzieren. Den Ausschlag gab meine Waage, die kurz davor war, vor dem Komma ins Dreistellige zu wechseln. Das ging mal gar nicht!!


Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt.
(Gotthold Ephraim Lessing)


Auf der Webseite meiner Krankenkasse fand ich einen Online-Coach, der mir beim Einstieg half, mich mit Informationen rund um die Ernährung versorgte und neue Rezepte parat hielt. Die ersten 10kg purzelten. Doch das Gelbe vom Ei war es für mich nicht, denn ich fühlte mich zu sehr an die Webseite und das Schema des Coaches gebunden. Es war einfach zu eng – wie eine Hose, deren Knopf man nur mit Mühe zubekommt.

Dann entdeckte ich eine App zum Kalorienzählen, hinter der sich auch heute noch eine tolle Community verbirgt. Man bekommt zwar keine Informationen präsentiert, aber man kann auf die vielen Erfahrungen der Mitglieder mit den verschiedensten Ernährungsformen zurückgreifen. Als Mitglied kann man entweder über die Webseite oder über die App des Handys / Tablets dokumentieren und Rezepte sind einfach hinterlegbar, wodurch das System sehr flexibel ist, aber auch viel Eigeninitiative erfordert.
Hierüber konnte ich ein paar weitere Pfunde loswerden, aber dann kam ich auch wieder in die Stagnation und fand irgendwie keine richtige Lösung für mein Problem.

In der Zwischenzeit wurde mir aber klar, dass ich mit einer einfachen Diät nicht weiterkam. Eine Ernährungsumstellung, also eine grundlegende und dauerhafte Veränderung meines fast 30-jahre-alten Essenverhaltens, musste her!

Auf den Tipp meiner Kollegin hin stolperte ich in die nächste Community, hinter der der persönliche Ernährungsberater unserer deutschen Olympiamannschaft (oder so was Ähnliches) stand. Dort machte ich mich mit dem Thema „Zucker in unserer Ernährung“ vertraut und führte einen Zuckerentzug durch. Ich studierte die dort hinterlegten Informationen und lernte, meine Nahrungsmittel fast unabhängig von der Waage in Bezug auf Kohlenhydrate bewerten zu können. 

Die nächsten Pfunde purzelten und ich bekam nun langsam einen Dreh daran, wie ich meine Mahlzeiten so gestalten kann, dass das Volumen für meinen Magen ausreicht und dennoch der Energiegehalt zu meinen persönlichen Bedarf passt.


Verlierer hören auf, wenn sie müde sind.
Gewinner hören auf, wenn sie gewonnen haben.
(Unbekannt)


Was mir jetzt noch zur Zielerreichung fehlt, sind drei Dinge:

  • die Umstellung weiter festigen und verinnerlichen,
  • mehr Bewegung im Alltag bzw. regelmäßiger Sport und
  • der Verlust der restlichen Kilos.

Über den weiteren Verlauf werde ich hier von Zeit zu Zeit berichten. Ich plane auch, euch meine Erfahrungen mit meiner Ernährungsumstellung zu schildern.

Wer weiß, vielleicht können sie dir bei deiner Umstellung auch helfen?

  1. Die „3 Dinge“ sind bei mir auch in Arbeit…derzeit bin ich mit mir und meiner Situation sehr unzufrieden und versuche, aus diesem Loch wieder raus zu kommen. Entrümpeln des Hauses tat/tut schon mal gut…sich aufzuraffen, weiter zu machen, ist gerade schwer…

    1. Liebe Vivi,
      herzlichen Dank für deine Offenheit in deinem Kommentar!
      Mit dem Entrümpeln des Hauses hast du schon einen großen Schritt geschafft. Bei mir liegt es immer noch auf Halde 🙂 Vielleicht hilft es dir, einmal die Punkte aufzuschreiben, die dich unzufrieden machen und dir dann einen heraus zu suchen, den du angehst (statt alles auf einmal)? Wenn du magst, kannst du die Punkte auch gerne mal zuschicken und wir schauen gemeinsam, was für dich als Lösung in Frage kommt. Manchmal hilft der Blick von Außen, den Wald vom undurchsichtigen Dickicht zu befreien 🙂

      Liebe Grüße

      Maja

      1. Arbeit zu finden wäre langsam mal wieder hilfreich…ich wollte weniger arbeiten und musste dann ganz gehen, aber mittlerweile bin ich gefrustet, dass der Markt nichts hergibt…

        1. Liebe Vivi,

          das tut mir leid 🙁 Ich antworte dir auf einem anderen Weg – da lässt es sich besser quatschen 🙂

          Fühl dich gedrückt!

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